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Mo. & Di. zu Veranstaltungen

Adresse:

Desi Stadtteilzentrum e.V.
Brückenstraße 23
90 419 Nürnberg
 
Anfahrt

Kontakt:

Telefon: 0911 33 69 43
Mail: pdesi@kubiss.de

Vorverkauf:

Karten gibt´s für:

Stereo Total — David Mayonga — Fatma Aydemir & Hengameh Yaghoobifarah — HEIMAT: Eine Besichtigung des Grauens

Desi Nürnberg | Desi Nürnberg
Im Herbst 1978 gründete sich der Verein Stadtteilzentrum DESI e.V.
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Unter diesem Dach

Als in den 70er Jahren die Desinfektionsanstalt an der Brückenstraße ihren Betrieb einstellte, rief das attraktive Gebäude mit idyllischem Außengelände sofort eine Initiative auf den Plan, die hier den idealen Standort für ein Kulturzentrum sah. Im Herbst 1978 gründete sie den Verein Stadtteilzentrum DESI e.V., der entsprechende Verhandlungen mit der Stadt Nürnberg aufnahm. Schon während der Umbauphase wurde ab 1979 ein Teil des Hauses für Veranstaltungen genutzt, bis zur Fertigstellung 1982 hatte sich das Stadtteilzentrum DESI bereits in der Nürnberger Kulturlandschaft etabliert.

Seit dieser Zeit bietet der Verein ganzjährig ein Kulturprogramm an. Hier finden neben Konzert- und Partyveranstaltungen auch Lesungen, Theaterproduktionen, Film- und Informationsveranstaltungen statt. Neben einem vielfältigen Programmangebot soll den Besucher*innen auch die Möglichkeit zu eigenem Engagement gegeben werden, um der Vereinsamung der Menschen durch eine ausufernde Freizeitindustrie Paroli zu bieten. Gleichzeitig soll die DESI den Rahmen bieten, sich mit politischen Prozessen auseinanderzusetzen und aktiv zu werden.

Im Lauf der Jahre wurde immer wieder auf politische Entwicklungen reagiert und zusammen mit anderen Gruppen und Initiativen Veranstaltungen, Demos und Aktionen initiiert und organisiert. Viele Initiativen haben die DESI als Standort für ihre politische Arbeit genutzt und wurden vom Gesamthaus unterstützt, in guten Zeiten auch finanziell.

Eine der am längsten und effektivsten arbeitenden Gruppen waren die „Grauen Panther“ (Ortsseniorinnengruppe), aber auch die Bürgerinitiative gegen Atomanlagen organisierte den Widerstand gegen die Wiederaufbereitungsanlage in Wackersdorf und gegen Atommülltransporte von der DESI aus. Während des Wahlkampfs 1986, als die Hetze gegen Asylbewerberinnen einen ihrer Höhepunkte erreicht hatte, wurde die Initiative Freie Flüchtlingsstadt Nürnberg gegründet, die heute noch aktiv ist.