Don’t forget the east – Soliveranstaltung für Solidarity Collectives
Solidarität bis hinter die Oder – Denken über Osteuropa dekolonisieren
Einlass ab 17:30
Beginn: 18Uhr
- Vortrag (ca. 60min) + Diskussion (ca. 30min)
- danach veganer Borscht
Veranstaltung auf Spendenbasis: Soli-Veranstaltung für Solidarity Collectives https://www.solidaritycollectives.org/en/about-us/
Russland führt seit 12 Jahren einen neo-imperialistischen Krieg gegen die Ukraine, seit über vier Jahren wird er offen mit dem Ziel der Vernichtung alles Ukrainischen geführt. Die Ukrainer*innen verteidigen sich gegen diesen Angriffskrieg Russlands und müssen gegenüber dem Westen gleichzeitig ihr Recht und ihre Möglichkeit auf Selbstverteidigungen einfordern.
Dabei bleiben ukrainischen Stimmen auch in der deutschen und westlichen Linken weitgehend überhört. Öffentliche Solidaritätsbekundungen von linker Seite fallen verhalten aus oder werden von einem „aber“ begleitet. Viele blenden das Thema aus oder instrumentalisieren es gerade noch, um die eigene Agenda voranzubringen.
Die Veranstaltung geht der Frage nach, warum die Solidarität der deutschen und westlichen Linken so oft westlich der Oder endet. Es wird um die fehlende Aufarbeitung des deutschen Kolonialismus in Mittel-/Osteuropa gehen, um westliche Selbstüberschätzung, um den Charakter und die Kontinuität des russischen Imperialismus und noch manches mehr. Vor allem aber müssen wir die Perspektiven und Erfahrungen der Ukrainer*innen kennenlernen.
Nach dem Vortrag gibt es veganen Borscht und die Möglichkeit sich auszutauschen.
Der ganze Abend ist eine Soli-Veranstaltung für Solidarity Collectives (https://www.solidaritycollectives.org/en/).