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Desi Stadtteilzentrum e.V.
Brückenstraße 23
90 419 Nürnberg
 
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Desi Nürnberg | Veranstaltungen von Oktober 26, 2023 - Dezember 18, 2023
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Enteignung – Geschichte eines umkämpften Begriffs

Brückenstraße 23 90419 Nürnberg, Germany

Enteignung - Geschichte eines umkämpften Begriffs

Vom 08. bis 15.01. ist in der DESI die Wanderausstellung "Enteignung - Geschichte eines umkämpften Begriffs" zu sehen.

Entstanden im Zuge der Kampagne "Deutsche Wohnen und Co. Enteignen” inBerlin, widmet sich die Ausstellung in elf Stationen der Geschichte der Enteignung.

Dabei liegt der Fokus auf Entwicklungen in Deutschland im 19., 20. und 21. Jahrhundert. In Episoden wird nacherzählt, welche gesellschaftlichen Kämpfe hierzulande bereits um Enteignung und Vergesellschaftung ausgetragen wurden.

Das alles geschieht in kritisch-emanzipatorischer Absicht. Das heißt: Vor dem Hintergrund kapitalistischer Krisen und anhand historischer Beispiele wird entwickelt, welches emanzipatorische Potenzial im Konzept Enteignung liegt - aber auch welche Schattenseiten und Risiken es birgt.

Die Ausstellung ist von professionellen Historiker:innen konzipiert, ansprechend gestaltet und umfasst neben Texttafeln und Bildern an mehreren Stationen auch vertiefende Audio Beiträge.

Ein Besuch lohnt sich - gerade auch für Einsteiger:innen ins Thema Vergesellschaftung. Für alle, die tiefer in die Materie einsteigen möchten, gibt es ein zusätzliches Begleitprogramm zur Vergesellschaftung von Wohnen, Energie und Sorge-Arbeit, ebenfalls in der DESI. Der Eintritt zur Ausstellung und allen Veranstaltungen ist frei, über Spenden freuen wir uns.

08.01. Vernissage um 18 Uhr mit einem Vortrag von Georg Freiß zur Geschichte des Vergesellschaftungsartikel im Grundgesetz

Weitere Öffnungszeiten:

08.01 – 11.01. und 15.01. - 17.01.2026 jeweils von 17 – 22 Uhr, Samstags bereits ab 12 Uhr

Die Ausstellung kann gezeigt werden durch eine Zusammenarbeit zwischen Ende Gelände Nürnberg, Interventionistische Linke Nürnberg, attac Nürnberg und der politbande. Mit Unterstützung von Movement Hub.

Mit freundlicher Unterstützung von Kurt Eisner Verein / Rosa Luxemburg Stiftung in Bayern.

Digitale Plattformen vergesellschaften: ImmoScout für alle!

Brückenstraße 23 90419 Nürnberg, Germany

Vortrag & Diskussion mit Aline Blankertz & Malte Engeler

Digitale Plattformen kontrollieren immer mehr Wirtschaftsbereiche, von "sozialen" Medien über Mobilität hin zu smarten Fabriken. Wir wollen den Blick darauf richten, welches Potenzial darin steckt, diese Plattformen demokratisch und für das gute Leben für alle zu nutzen. Wir geben euch einen Überblick über die Funktionsweise digitaler Plattformen, wer derzeit von ihnen profitiert und diskutieren die Vergesellschaftung von Plattformen an einem konkreten Beispiel: ImmoScout24.

Aline Blankertz ist angewandte Ökonomin mit langjähriger Erfahrung in Digital- und Datenpolitik, unter anderem bei mehreren NGOs sowie einer Wirtschaftsberatung. Sie ist Mitgründerin von „Structural Integrity", einem radikal bedürfnisorientierten, digitalpolitischen Kollektiv. Malte Engeler ist Jurist und Mitbegründer von "Structural Integrity". Er forscht, veröffentlicht und spricht zu Themen des Datenrechts, der postkapitalistischen Datenökonomie sowie der solidarischen Digitalpolitik.

 

Vergesellschaftet bayern – eine Veranstaltungsreihe von Ende Gelände Nürnberg, Interventionistische Linke Nürnberg, attac Nürnberg. Mit freundlicher Unterstützung von Kurt Eisner Verein / Rosa Luxemburg Stiftung in Bayern.

Vergesellschaftung für eine demokratische Energiewende: Energie in Gemeinwirtschaft

Brückenstraße 23 90419 Nürnberg, Germany

Vortrag & Diskussion mit Vincent Janz (Communia)

Eine schnelle und umfassende Energiewende ist unerlässlich, wenn wir der eskalierenden Klimakrise wirksam begegnen wollen. Solange die Energieproduktion und -versorgung in den Händen privater Konzerne wie RWE, E.ON, Vattenfall und anderer bleibt, orientiert sich der ökologische Umbau an kurzfristigen Renditeinteressen – ambitionierte Transformationspläne werden ausgebremst.

Doch auch die 2022 erfolgte Verstaatlichung des Energiekonzerns Uniper hat gezeigt: Staatseigentum allein genügt nicht, um einen fossilen Energiekonzern zu einem demokratisch organisierten, sozial-ökologisch ausgerichteten Unternehmen umzubauen. Dafür braucht es eine Überführung in eine neue, gemeinwirtschaftliche Eigentumsform – mit einer verbindlichen Ausrichtung am Gemeinwohl, einer demokratischen Governance-Struktur und echter gesellschaftlicher Mitbestimmung. Wir müssen Energiekonzerne wie Uniper vergesellschaften!

Vincent Janz ist Mitgründer von communia und engagiert sich dort für eine demokratische Wirtschaft und Öffentlichen Luxus. Er war u.a. Projektkoordinator für die Vergesellschaftungskonferenz, die 2022 in Berlin stattfand.

 

Vergesellschaftet bayern – eine Veranstaltungsreihe von Ende Gelände Nürnberg, Interventionistische Linke Nürnberg, attac Nürnberg. Mit freundlicher Unterstützung von Kurt Eisner Verein / Rosa Luxemburg Stiftung in Bayern.

Wege aus der Mietenkrise: Vergesellschaftung, Mietendeckel und weitere Alternativen

Vortrag & Diskussion mit Andrej Holm, HU Berlin

Andrej Holm wird einen Vortrag zur Krise der sozialen Wohnversorgung halten. Darin wird er verschiedene politische Strategien zum Umgang mit der Wohnraumkrise diskutieren und seine Studie zum Mietendeckel mit den Nürnberg-bezogenen Ergebnissen vorstellen. Zudem wird er das Potential von Vergesellschaftung als Konzept zur Durchsetzung einer sozialen Wohnversorgung skizzieren und erklären, warum das Wohnen als soziale Infrastruktur organisiert werden sollte.

Dr. Andrej Holm ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Stadt- und Regionalsoziologie der Humboldt-Universität Berlin, wo er zu Wohnungspolitik und Stadtentwicklung forscht. Ein zentrales Thema seiner wissenschaftliche und politischen Arbeit ist die Kritik am profitorientierten Wohnungsmarkt.

 

Vergesellschaftet bayern – eine Veranstaltungsreihe von Ende Gelände Nürnberg, Interventionistische Linke Nürnberg, attac Nürnberg. Mit freundlicher Unterstützung von Kurt Eisner Verein / Rosa Luxemburg Stiftung in Bayern.

Feministisch vergesellschaften!

Brückenstraße 23 90419 Nürnberg, Germany

Sorge-Arbeit zwischen Utopie und Praxis – eine Podiumsdiskussion

Denken wir Vergesellschaftung feministisch, so rückt die Frage der sozialen Infrastruktur in den Mittelpunkt. Wie sieht eine Zukunft aus, in der Sorge-Arbeit als gesellschaftliche Aufgabe verstanden und demokratisch organisiert wird – jenseits von unbezahlter Arbeit und Profitlogik? Im Panel werden Ansätze aus Theorie und Praxis vorgestellt und diskutiert, die in diese Zukunft weisen: Konzepte der Sorgenden Städte, solidarischer Gesundheitszentren sowie lokale feministische Kämpfe auf dem Weg dorthin.

Mit dabei: Alex Wischnewski (Projekt Sorgende Städte), Kollektiv Solidarische Gesundheit Nürnberg, Feministisches Zentrum Nürnberg Alex Wischnewski arbeitet zu transnationalen feministischen Bewegungen und ihrer Übersetzung in Sorgende Städte. Sie hat das Netzwerk Care Revolution mitbegründet und ist aktiv in der Partei Die Linke.

Das Kollektiv Solidarische Gesundheit Nürnberg arbeitet am Aufbau eines solidarischen Stadtteil-Gesundheitszentrums in Nürnberg.

Das Feministische Zentrum Nürnberg ist ein selbstorganisierter Raum von und für Frauen, Lesben, inter, nicht-binären, trans und agender* Personen, der feministische Kämpfe zusammenführt.

 

Vergesellschaftet bayern – eine Veranstaltungsreihe von Ende Gelände Nürnberg, Interventionistische Linke Nürnberg, attac Nürnberg. Mit freundlicher Unterstützung von Kurt Eisner Verein / Rosa Luxemburg Stiftung in Bayern.

PARTY: DIE NACHT GEHÖRT UNS ALLEN

PARTY: DIE NACHT GEHÖRT UNS ALLEN

Im letzten Zug unserer Vergesellschaftungs-Ausstellung wird nochmal alles auf eine Karte gesetzt:

Wir verwandeln den Club in ein Monopoly-Brett und enteignen gemeinsam die Tanzfläche. Kollektive Ekstase inklusive emotionaler Dividende.

Musikalisch würfeln wir uns durch alle Straßen – von Techno und House über pulsierende Dance- & Dark-House-Ecken bis hin zu Disco, Italo Disco & Dark Disco. Mal gehen wir über Los, mal direkt auf die Tanzfläche.

Special-Shots sorgen für Umverteilung und als Ereignis gibt's ein Glücksrad – dazu jede Menge ehrliche Euphorie.

Bei uns verliert die Bank. Der Bass gewinnt.

Komm vorbei & tanz mit!

Café Solidarité

Brückenstraße 23 90419 Nürnberg, Germany
Für Geflüchtete, Migranten und alle die mitmachen wollen. Ein Ort zum helfen und Menschen zu verbinden. Kultur-Austausch, Sprach-Austausch und Beratung in lockerer Runde - bring deinen Dolmetscher mit. Nächster Termin: 20.01.2026

Roots & Rhythm

Brückenstraße 23 90419 Nürnberg, Germany
Lass dich von pulsierenden Grooves durch die Nacht treiben! Roots & Rhythms steht am 24. Januar für eine besondere Clubreise in der DESI! Treibende elektronische Beats, warme Sounds und echte Vinyl-Liebe machen die Nacht lebendig. Von 22 bis 5 Uhr: Tanz dich frei, spür den Rhythmus und lass die Wurzeln wackeln!

Kinowoche

Brückenstraße 23 90419 Nürnberg, Germany

Bald gibts wieder eine Woche Kino in der Desi!

Vom 28. Januar bis 01. Februar dürft ihr euch auf unterschiedliche Filme freuen. Bleibt gespannt, bald gibt es mehr Informationen zum Programm.

TBA

Film: Einfach machen. She Punks

Brückenstraße 23 90419 Nürnberg, Germany
 
Einfach machen!
She-Punks von 1977 bis heute
DE/CH 2024, 89 Minuten, deutsche OF
Inhalt Punk ist ein Versprechen – von Rebellion und Selbstermächtigung! Als er Ende der 1970er Jahre von England und den USA aus die ganze Welt erobert, braucht es plötzlich auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz weder Ausbildung noch Perfektion, um sich musikalisch auszudrücken. „Nicht labern, machen!“ ist das Motto. Was zählt, ist die Idee und der Mut, sich auf eine Bühne zu stellen. Und das gilt ganz besonders für die Frauen der Szene: In Düsseldorf gründen sich Östro 430, in West-Berlin Mania D, später Malaria!, und in Zürich Kleenex, später LiLiput. Ihre Vorbilder stammen aus England und heißen X-Ray Spex, The Slits, The Raincoats oder Siouxsie Sioux. Es entstehen Songs über weibliche Rollenklischees und Spießertum, über Machos und dogmatische Feministinnen. Es geht um weibliches Begehren und sexuelle Selbstbestimmung. Und immer auch um das Erobern von Freiräumen – innerhalb der männerdominierten Punkszene, aber auch gesamtgesellschaftlich.Einfach machen! She-Punks von 1977 bis heute“ porträtiert Künstlerinnen, die 40 Jahre später immer noch oder wieder zusammen auf der Bühne stehen. Als Pionierinnen des deutschsprachigen She-Punk teilen Gudrun Gut, Beate Bartel, Bettina Köster, Sara Schär, Klaudia Schifferle, Martina Weith und Bettina Flörchinger ihre Erfahrungen und Geschichten. Trotz des unterschiedlichen Sounds der Bands und ohne es damals zu wissen, waren sie Teil einer weiblichen Revolution in der Musikindustrie, die nachfolgende Künstlerinnen nachhaltig geprägt hat. Ein Film über Punk aus weiblicher Perspektive, Feminismus mit Gitarrenriff und das unvergleichliche Lebensgefühl der späten 70er und frühen 80er Jahre.

Kein Land für Niemand

Freie Flüchtlingsstadt Nürnberg (Desi) präsentiert zusammen mit Seawatch und Seaeye Kein Land für Niemand Einlass und KüFa ab 18 Uhr Beginn 19:00   Deutschland / 2025 / 106 min / FSK ab 12 Regie: Max Ahrens, Maik Lüdemann Sprachen: Deutsch, Arabisch, Englisch, Französisch Untertitel: Deutsch Anschließendes Filmgespräch mit Aktivist*innen von Sea-Watch und Sea-Eye Deutschland steht an einem historischen Wendepunkt: Erstmals seit 1945 wird im Jahr 2025 ein migrationspolitischer Entschließungsantrag im Bundestag angenommen – mit Unterstützung der AfD, die vom Verfassungsschutz wegen rechtsextremer Bestrebungen beobachtet wird. Die Erklärung zur Begrenzung der Zuwanderung sieht unter anderem eine vollständige Schließung der deutschen Grenzen vor. Ein Paradigmenwechsel kündigt sich an: weg vom Schutz von Geflüchteten, hin zu Abschottung und Abschreckung. KEIN LAND FÜR NIEMAND – ABSCHOTTUNG EINES EINWANDERUNGSLANDES begibt sich auf die Suche nach den Ursachen dieser politischen Zäsur und nimmt die Zuschauer*innen mit auf eine aufrüttelnde Reise. Die Dokumentation beginnt an den europäischen Außengrenzen, wo eine andauernde humanitäre Katastrophe auf staatliche Ignoranz trifft, aber auch auf ziviles Engagement. Sie begleitet einen Rettungseinsatz auf dem Mittelmeer, dokumentiert die katastrophale Lage aus der Luft und erzählt die Geschichten von Überlebenden, die trotz Gewalt und tödlicher Risiken den Weg nach Deutschland gefunden haben. Während Deutschland dazu beiträgt, eine europäische Festung zu errichten, gerät die politische Landschaft ins Wanken. Von emotionalisierten Medienberichten bis zu hilflos nach rechts rudernden Politiker*innen zeichnet sich eine gesellschaftliche Erzählung ab, die sich gegen Migrant*innen und Schutzsuchende richtet. Ist Migration überhaupt das große Problem, zu dem es gemacht wird? Oder offenbart die Abschottungspolitik tiefere gesellschaftliche Ängste?