• Ein letztes Pint mit: Boggin Leprechaun

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    Ein letztes Pint mit: Boggin Leprechaun Konzert und Film (Band-Doku, 60 Min., egl./dt./ukr.) am 12. November, desi Nürnberg

    Seit 10 Jahren hat sich niemand um die Irish Folk Rock Band Boggin Leprechaun aus Nürnberg gekümmert - nicht mal die Band selber. Bis ein ukrainischer Filmemacher aus Charkiw anfängt eine Dokumentation über die Band zu drehen.

    Was ist passiert? Von 2005 bis 2015 war die Nürnberger Folk Rock Band Boggin Leprechaun in der Region und darüber hinaus aktiv. Die Band veröffentlichte zwei Alben und zwei EPs und spielte deutschlandweit etwa 150 Shows unter anderem mit Fiddler's Green. Nach 9 Jahren war aber Schluss, die Band löste sich offiziell 2015 auf. Ihre beiden Alben aber, die schafften es über illegale Download-Plattformen bis in die Ukraine. Dort entdeckte und feierte die Band ein junger Filmemacher, Yevhen Zhytnykov, der wissen wollte, was wohl aus Boggin Leprechaun geworden war. Er recherchierte, schrieb Mails mit den Bandmitgliedern, führte Interviews, trug Bilder und Videos zusammen und bastelte so mitten im Krieg, im zerbombten Charkiw einen einstündigen Film über die Band Boggin Leprechaun. Der Film ist eine eigenwillige Mischung aus alten Band-Aufnahmen, Skype-Interviews mit einigen Bandmitgliedern und Schauspiel-Szenen einer fiktiven ukrainischen Band. Der Film ist auf englisch, deutsch und ukrainisch mit deutschen Untertiteln und handelt von eine Gruppe Freunden, die beschließen eine Irish-Folk-Rock-Band zu gründen. Gemeinsam träumen sie von Konzerten, Aufnahmen, Interviews und schlussendlich der Trennung. Für eine exklusive Filmvorführung in der Desi kommt die Band noch einmal in ihrer letzten Besetzung zusammen, um ein kleines nostalgisches Unplugged-Konzert zu geben, den Film zu zeigen und in Erinnerungen zu schwelgen.

    Boggin Leprechaun auf Bandcamp: https://bogginleprechaun.bandcamp.com/

    Wann und wo? 12. November 2026 Desi, Nürnberg Einlass: 19 Uhr Beginn 19.30 Uhr

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    NBG Hip Hop Fusion

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    REGGAE HIP-HOP FUSION VOL. III – LIVE IN DER DESI NÜRNBERG – Reggae-Vibes treffen auf Hip-Hop, Female Rap, Soul und fette Beats: Reggae Hip-Hop Fusion Vol. III bringt am 13. November eine explosive Mischung aus Rap und urbanem Sound auf die Bühne der DESI. Mit dabei: ECHO-Preisträger Mellow Mark, der Reggae, Dancehall, Hip-Hop und Afrobeat mit jeder Menge Good Vibes verbindet. Ali Flare bringt Rap, Soul & Rhythm auf die Bühne, Klar & Herrlich verbinden Female & Male Rap mit Reggaeton. FEEL.ikx & SIGNATURE liefern pure Power und Conscious Rap – direkt, energiegeladen und mit Message. DJ M.o.D. mixt die Sounds des Abends an den Decks. Ein Abend. Fünf Acts. Du mitten drin und jede Menge Vibe.

    13.11.2026 · DESI Nürnberg Einlass: 19:30 Uhr · VVK 15 € · AK 17 €

    €15 – €17

    Dunkel.Fast.Nacht

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    Dunkel. Fast Nacht. Minifest

    Am 14.11. erwarten euch im Rahmen von „Dunkel. Fast Nacht“ Konzerte und Vortrag: Es spielen Fatigue (Riot-Grunge, Berlin), Telesatan (Punk, Leipzig), Trashperle (finest Trash, Nürnberg/Köln) und Wax Minds (Eggy Garage Punk, Bremen) in der Brückenstraße auf. Zuvor gibt Carla Ostermayer in ihrem Vortrag eine gesellschaftstheoretische Perspektive auf rechts-libertärer Tech-Milliardäre in der Klimakrise. Die Türen öffnen um 18:00 Uhr. Los gehts dann um 19:00 Uhr.

    Fatigue (Riot-Grunge, Berlin)

    https://fatigueberlin.bandcamp.com/

    Telesatan (Punk, Leipzig)

    https://telesatan.bandcamp.com/

    Trashperle (finest Trash, Nürnberg/Köln)

    https://nasserecords.bandcamp.com/album/nr052-kosmo-trashperle-split

    Wax Minds (Eggy Garage Punk, Bremen)

    https://waxminds.bandcamp.com/

    Vortrag von Carla Ostermayer:

    Eine gesellschaftstheoretische Perspektive auf rechts-libertärer Tech-Milliardäre in der Klimakrise.

    Glaube an Technik, Mars-Besiedlung und Longtermism als regressive Bearbeitung der Klimakrise

    Ausgehend vom fortdauernden Wunschtraum, „grenzenlos die Natur zu beherrschen“ (Horkheimer/Adorno), analysiert dieser Vortrag den Umgang rechts-libertärer Tech-Milliardäre mit der Klimakrise. Ihr Fokus auf die Kolonisierung des Mars, schwimmende Inseln und rein technologische Lösungen wird als regressive Krisenbearbeitung verstanden, die aktiv zur Verhinderung einer sozial-ökologischen Transformation in Zeiten der Klimakrise beiträgt. Rechts-libertäre Akteure wie Elon Musk oder Peter Thiel üben immensen Einfluss auf die Weltpolitik aus. Sie suggerieren, technologische Lösungen könnten die Auswirkungen der Klimakrise auch ohne politische Intervention oder ökonomische und gesellschaftliche Transformation abfedern. Damit wirken ihre Ansichten wie ein Brennglas: Sie legen gesamtgesellschaftlich vorhandene Strukturen im Verhältnis zur Natur offen, die mitursächlich für die heutige Klimakrise sind. Ihre Antworten auf die Klimakrise schließen an ein zentrales Versprechen der Moderne an: die beherrschbare Natur. Dies zeigt sich in drei Dimensionen regressiver Krisenbearbeitung: (1) im Glauben an Technik als Machbarkeitsversprechen, (2) in Fluchttendenzen, die Sicherheit für wenige versprechen, und (3) in einer Zukunftsfokussierung, die alles auf eine optimierte Zukunft für eine kleine Elite ausrichtet. Sie bieten für Menschen, die in der Klimakrise Angst, Ohnmacht und Kontrollverlust erleben, eine Identifikationsfigur an. Sie verspricht affektive Entlastung und erlaubt es, die eigene Involviertheit, Schuld und Abhängigkeit gegenüber anderen und der Natur abzuspalten. Die Klimakrise wird nicht als gesellschaftspolitisches Problem, sondern als technisches Problem und in kapitalistischer Fortschrittslogik bearbeitet. Den meisten Menschen wird weder die Identifikation mit der Sozialfigur noch die regressive Krisenbewältigung die versprochene Lösung bieten. Anders als Tech-Milliardäre können sie sich keine Insel, keinen Bunker und keinen Flug zum Mars leisten. Stattdessen wird eine restriktive Migrationspolitik gefordert, die bestehende Privilegien verteidigen soll und Teil der aktuellen Autoritarisierung ist.

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    Don’t forget the east – Soliveranstaltung für Solidarity Collectives

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    Solidarität bis hinter die Oder – Denken über Osteuropa dekolonisieren

    Einlass ab 17:30

    Beginn: 18Uhr

    • Vortrag (ca. 60min) + Diskussion (ca. 30min)
    • danach veganer Borscht

    Veranstaltung auf Spendenbasis: Soli-Veranstaltung für Solidarity Collectives https://www.solidaritycollectives.org/en/about-us/

    Russland führt seit 12 Jahren einen neo-imperialistischen Krieg gegen die Ukraine, seit über vier Jahren wird er offen mit dem Ziel der Vernichtung alles Ukrainischen geführt. Die Ukrainer*innen verteidigen sich gegen diesen Angriffskrieg Russlands und müssen gegenüber dem Westen gleichzeitig ihr Recht und ihre Möglichkeit auf Selbstverteidigungen einfordern.

    Dabei bleiben ukrainischen Stimmen auch in der deutschen und westlichen Linken weitgehend überhört. Öffentliche Solidaritätsbekundungen von linker Seite fallen verhalten aus oder werden von einem „aber“ begleitet. Viele blenden das Thema aus oder instrumentalisieren es gerade noch, um die eigene Agenda voranzubringen.

    Die Veranstaltung geht der Frage nach, warum die Solidarität der deutschen und westlichen Linken so oft westlich der Oder endet. Es wird um die fehlende Aufarbeitung des deutschen Kolonialismus in Mittel-/Osteuropa gehen, um westliche Selbstüberschätzung, um den Charakter und die Kontinuität des russischen Imperialismus und noch manches mehr. Vor allem aber müssen wir die Perspektiven und Erfahrungen der Ukrainer*innen kennenlernen.

    Nach dem Vortrag gibt es veganen Borscht und die Möglichkeit sich auszutauschen.

    Der ganze Abend ist eine Soli-Veranstaltung für Solidarity Collectives (https://www.solidaritycollectives.org/en/).

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    Producer Meeting

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    Kostenlos

    Lichterfest

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  • Günther blinkt

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    Sexschweiß

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