Feministisch vergesellschaften!
Brückenstraße 23 90419 Nürnberg, GermanySorge-Arbeit zwischen Utopie und Praxis – eine Podiumsdiskussion
Denken wir Vergesellschaftung feministisch, so rückt die Frage der sozialen Infrastruktur in den Mittelpunkt. Wie sieht eine Zukunft aus, in der Sorge-Arbeit als gesellschaftliche Aufgabe verstanden und demokratisch organisiert wird – jenseits von unbezahlter Arbeit und Profitlogik? Im Panel werden Ansätze aus Theorie und Praxis vorgestellt und diskutiert, die in diese Zukunft weisen: Konzepte der Sorgenden Städte, solidarischer Gesundheitszentren sowie lokale feministische Kämpfe auf dem Weg dorthin.
Mit dabei: Alex Wischnewski (Projekt Sorgende Städte), Kollektiv Solidarische Gesundheit Nürnberg, Feministisches Zentrum Nürnberg Alex Wischnewski arbeitet zu transnationalen feministischen Bewegungen und ihrer Übersetzung in Sorgende Städte. Sie hat das Netzwerk Care Revolution mitbegründet und ist aktiv in der Partei Die Linke.
Das Kollektiv Solidarische Gesundheit Nürnberg arbeitet am Aufbau eines solidarischen Stadtteil-Gesundheitszentrums in Nürnberg.
Das Feministische Zentrum Nürnberg ist ein selbstorganisierter Raum von und für Frauen, Lesben, inter, nicht-binären, trans und agender* Personen, der feministische Kämpfe zusammenführt.
Vergesellschaftet bayern – eine Veranstaltungsreihe von Ende Gelände Nürnberg, Interventionistische Linke Nürnberg, attac Nürnberg. Mit freundlicher Unterstützung von Kurt Eisner Verein / Rosa Luxemburg Stiftung in Bayern.

Lass dich von pulsierenden Grooves durch die Nacht treiben! Roots & Rhythms steht am 24. Januar für eine besondere Clubreise in der DESI! Treibende elektronische Beats, warme Sounds und echte Vinyl-Liebe machen die Nacht lebendig. Von 22 bis 5 Uhr: Tanz dich frei, spür den Rhythmus und lass die Wurzeln wackeln!
Als 90 Prozent der isländischen Frauen an einem Herbstmorgen im Jahr 1975 ihre Arbeit niederlegten und ihre Häuser
verließen, weil sie sich weigerten zu arbeiten, zu kochen oder sich um die Kinder zu kümmern, brachten sie ihr Land
zum Stillstand und katapultierten Island zum „besten Ort der Welt, um eine Frau zu sein“.
Zum ersten Mal von den Frauen selbst erzählt und mit spielerischen Animationen versehen, ist EIN TAG OHNE FRAUEN
subversiv und unerwartet lustig. „Wir liebten unsere chauvinistischen Schweine“, erinnert sich eine der Aktivistinnen,
“wir wollten sie nur ein wenig verändern!“ Der Film erscheint pünktlich zum 50. Jahrestag des Streiks im Jahr 2025 und
regt mit seiner Botschaft über die kollektive Kraft der Frauen, ihre Gesellschaft zu verändern, dazu an, das Mögliche neu
zu denken.